Quo Vadis Lupus

In Amt und Würden„ (wobei Würden mit einem roten Kreuz das Würden ausgestrichen wurde). So lautete die Titelseite des SPIEGEL vor ein paar Wochen. Schon davor hieß es auf der ersten Seite: „Der falsche Präsident“. Wer damit gemeint ist, dürfte zur Zeit jedem klar sein – Bundespräsident Christian Wulff. Ganz Europa steckt in einer Finanzkrise. Wulffs persönliche Krise hat ebenfalls mit Geld zu tun. Und nicht nur Geld. Es wirft eine Debatte auf, wie weit darf ein Bundespräsident gehen, wie muss er sich verhalten und welche Rolle dürfen die Medien spielen.

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Der Baron und seine Doktorarbeit

Es scheint, als hätte sich Guttenberg genug Auszeit gegönnt und geht wieder in Angriff über. Verhalten verhält er sich zwar, aber irgendwie scheint er wieder recht angriffslustig zu sein, zumal er unter anderem die Universität als parteiisch bezeichnet, die sich eigentlich lange wohlwollend ihm gegenüber verhalten hat.

Interessant ist natürlich auch seine Aussagen zu seiner Doktorarbeit.

SPIEGEL ONLINE gibt ein kleinen Überblick über seine Interviewantworten aus seinem neuen Buch, dessen Erscheinen verdächtig zeitnah mit dem verkünden des Urteils über sein Plagiat liegt.

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Operation Barbarossa

Vor 70 Jahren, am Morgen des 22. Juni 1941 dringen mehr als drei Millionen deutsche Soldaten – ohne eine Kriegserklärung - über die sowjetische Grenze vor. Das „Unternehmen Barbarossa“ läuft planmäßig an. Für Stalin scheint es als käme dieser Angriff überraschend, weigert sich sogar das Offenkundige zu akzeptieren. Hitler sei kein „solcher Idiot“ einen Zweifrontenkrieg zu eröffnen, er wisse „sicher nichts davon“. Doch Stalin irrt. Hitler eröffnet damit seinen „Vernichtungskrieg“ gegen den Bolschewismus und um den Deutschen „Lebensraum im Osten“ zu sichern. Gleichzeitig eröffnet Hitler damit ein Fernduell der beiden Diktatoren. Sie haben sich nie getroffen, nie persönlich miteinander gesprochen, doch hegten sie in gewissen Phasen so etwas wie Bewunderung füreinander.

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Das Wetab, oder wie Medien ein Produkt gerne hätten

Apple hat sich einen gewissen Stand in der Unterhaltungsbranche erarbeitet. Ihre Produkte zählen zu den besten in ihrer Rubrik. Sei es jetzt der iPod, das iPhone oder das iPad. Die Produkte sind ohne Frage weit ausgereift. Ihr geschlossenes System ist optimal angepasst. Die Marke Apple hat großen Status im Bereich der Multimedia, was aber natürlich auch Nachahmer hervor bringt. Natürlich auch zu Recht. Konkurrenz belebt das Geschäft. Aber in den Medien und für die Konkurrenz birgt das Ganze auch eine gewisse Falle. Schließlich wird dann alles an Apple gemessen.

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Darf man sich über den Tod Osama Bin Ladens freuen?

Lange war der Top-Terrorist ein Phantom. Nach dem Anschlag auf das World Trade Center, der sich dieses Jahr zum zehnten mal jähren wird, war er der meist gesuchte Terrorist und die Hauptfigur des Terrorismus. Doch er konnte immer wieder erfolgreich untertauchen und war für die Supermacht USA nicht zu ergreifen. In der Nacht zum 2. Mai 2011 wurde er von einer amerikanischen Spezialeinheit in seinem pakistanischen Versteck erschossen. In Erinnerung wird nicht nur die Nachricht über seinen Tod bleiben, sondern auch die Bilder jubelnder und feiernder Amerikaner.

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